
Im Rahmen des Erasmus+ Programms haben fünf mutige Studentinnen unserer Schule die Möglichkeit, ein dreiwöchiges Praktikum in Süddänemark zu absolvieren. Begleitet wurden sie zu Beginn von zwei Lehrkräften, die die ersten Tage vor Ort mitgestalteten und am Mittwoch wieder in die Oberpfalz zurückkehrten.
Die Anreise am Samstag, den 15. November, verlief völlig problemlos – mit einer Kombination aus PKW und Bahn erreichte die Gruppe ihr Ziel. Die Praktikumsstellen befinden sich in Einrichtungen der deutschen Minderheit in Dänemark, was den Einstieg erleichtert und spannende Einblicke in eine besondere kulturelle Situation ermöglicht. 
Der Sonntag stand ganz im Zeichen des Kennenlernens und der Kultur. Nach einem gemeinsamen Frühstück besuchten die Gruppe das Kunstmuseum in Ribe, das mit seinen Ausstellungen einen faszinierenden Überblick über verschiedene Epochen und regionale Künstler bot. Anschließend folgte ein Stadtrundgang durch Ribe mit der Besichtigung des beeindruckenden Doms. Am Nachmittag ging es weiter zum Wattenmeerzentrum, wo die einzigartige Natur der Region hautnah erlebt werden konnte. Ein gemeinsames Abendessen rundete diesen abwechslungsreichen Tag ab.
Am Montag wurde es fachlich: Nach der offiziellen Begrüßung durch Ute Zander vom DKCT „Deutsche Kindergärten und Clubs Tondern“ erhielten Studierende und Lehrkräfte spannende Einblicke in das pädagogische Konzept und die Arbeitsweise der Einrichtungen, präsentiert von Maria Petersen und Bente Büchner Carstensen. Im Anschluss besuchte die Gruppe das Museum der deutschen Minderheit in Sonderburg. Dort erfuhren die Teilnehmerinnen viel über die Geschichte und Entwicklung der deutschen Minderheit in Dänemark. Bei strahlendem Herbstwetter bot sich zudem ein wunderbarer Blick über Stadt und Land.
Der Dienstag markierte den ersten Praxistag. Die Lehrkräfte begleiteten die Schülerinnen in die Kindertageseinrichtungen und konnten selbst interessante Eindrücke von der pädagogischen Arbeit vor Ort sammeln. Am Abend nutzte die Gruppe die Gelegenheit, die Erfahrungen des Tages gemeinsam zu reflektieren und offene Fragen zu klären.
Am Mittwoch traten die Lehrkräfte die Heimreise an, während die Schülerinnen ihre Praktika fortsetzen und in den kommenden drei Wochen viele weitere Erfahrungen sammeln werden. Dieser Auslandsaufenthalt bietet nicht nur die Möglichkeit, berufliche Kompetenzen zu erweitern, sondern auch die Kultur und Lebensweise eines Nachbarlandes intensiv kennenzulernen.
Der Aufenthalt in Süddänemark zeigt, wie wertvoll internationale Erfahrungen für die persönliche und berufliche Entwicklung sind. Die Schülerinnen lernen nicht nur neue pädagogische Ansätze kennen, sondern erweitern ihren Horizont durch den Austausch mit einer anderen Kultur. Solche Projekte stärken Selbstständigkeit, Teamfähigkeit und interkulturelle Kompetenz – Fähigkeiten, die in einer globalisierten Welt unverzichtbar sind. Erasmus+ macht dies möglich und wir sind stolz, Teil dieses Programms zu sein.
J, Morka, FOlin & T. Krafczyk, StD